Einfarbige aus der roten Farbreihe

(alphabetisch sortiert)

 

buff, siehe auch unter Genetik

Ein Farbton, in einer Nuance dunkler als creme. Ein kräftigerer Gelbton mit Tendenz zu einem zarten Hauch ins orange.     Die Augenfarbe ist dunkel, lässt aber meist eine rötliche Glut erkennen.

 

 

Satin, buff

 

 

 

 

Glatthaar....zur Gegenüberstellung mal die beiden Farben buff (links) und creme (rechts)

 

 

creme, siehe auch unter Genetik

Farbbezeichnung für ein Meerschweinchen in zartem, sandfarbenem Ton. Die Augen sind dunkel, können aber rötliche Glut zeigen. Die Haut ist fleischfarben. Dunkle Hautpigmentation kommt vor, wenn ungünstigerweise z.B. rote Tiere eingekreuzt wurden. Creme ist nicht reinerbig sondern entsteht aus der Kreuzung von weiß und buff.

 

Glatthaar, creme / Doncaster `98

 

gold, siehe auch unter Genetik

Die Farbe Gold meint ein leuchtendes, kräftiges kupferrot, welches seine intensive Leuchtkraft einem Gelbverstärker zu verdanken hat. Fehlender Gelbverstärker lassen die Farbe wesentlich blasser erscheinen. 

Im Gegensatz zu roten Tieren bilden Goldene braunes anstatt schwarzes Pigment aus, weshalb die Hautpigmentation nicht schwarz sondern leicht bräunlich ist, im Idealfall jedoch weitgehend pigmentarm gewünscht wird. Die Augen bei Gold p.E. (p.E. = pink eye) sind pinkfarben.

Die Farbe Gold kann auch mit dunklen Augen (Gold d.E.) gezüchtet werden, für die -bis auf die Augenfarbe- gleichermaßen obige Beschreibung gilt. Die Augen der Gold d.E. lassen eine rötliche Glut erkennen, d.h. sie können feuerfarben oder auch rubinfarben sein, sollten aber so dunkel wie möglich sein.

 

 

 

Englisch Crested, gold p.E.

                 Glatthaar, gold p. E.                   (hervorragende Fellfarbe, leider sehr starke Hautpigmentierung)

 

             

rot, siehe auch unter Genetik (Rote)  und  Genetik (Agoutirote)

Unter der Fellfarbe rot versteht man ein möglichst kräftiges mahaghonirot, mit schwarzer Hautpigmentation und dunklen Augen. Rote Tiere sollten Gelbverstärker besitzen zur Intensivierung ihrer Farbe.

Besitzen rote Tiere sehr viel schwarzes Pigment, kann sich dies, insbesondere bei etwas älteren Tieren, als ein Dunkelschleier in der Deckfarbe bemerkbar machen.

Die Fellfarbe der Jungtiere ist anfangs noch eher bräunlich, dies verliert sich mit Austausch des Babyfelles gegen das bleibende Haarkleid.

 

 

 

Peruaner, rot/ Fft.02

             Englisch Crested, rot / Fft.02

 

 

 

safran, siehe auch unter Genetik (C- Serie), Genetik (Rote Farbreihe) und Genetik (Rotaugenfaktor)

Genetisch gesehen gleicht diese Farbe dem Buff, besitzt allerdings durch die zusätzliche Anwesenheit von Gelbverstärker eine noch intensivere gelbe Leuchtkraft, ähnlich dem gleichnamigen Gewürz. Auch besitzen diese Tiere im Gegensatz zu Buffs den Pinkeye- Faktor, d.h. sie haben rote Augen. Die Haut sollte unpigmentiert sein.

 

                  Rex, safran (Fft.`01)                                       Satin, safran

 

weiß, siehe auch unter Genetik (C- Serie) und Genetik (Rote Farbreihe)

Weiße Meerschweinchen mit roten Augen sind keine Albinos! Der Albinofaktor (cc) konnte bei Meerschweinchen bislang nicht festgestellt werden, bzw. ist ist es strittig, ob er bei MS existiert. 

Weiße Meerschweinchen besitzen durchaus Pigmente, (sichtbar auf der Haut, an Ohren + Füßen) somit könnte man sie allenfalls als Teilalbinos bezeichnen. Je nachdem, ob die weißen Meerschweinchen braunes oder schwarzes Pigment ausbilden (d.h. den B oder b- Faktor besitzen) zeigen sie eine entsprechend mehr oder weniger starke Hautpigmentation. Im Idealfall (Standard) sollte sich möglichst kein Pigment auf der Haut zeigen und selbst dies ist möglich.

Weiße rotäugige Meerschweinchen kommen durch das Zusammenwirken der Faktoren ca ca und ee zustande. ca ca verbietet die Ausbreitung von schwarzem und rotem Farbstoff im Fell, so dass dieses weiß erscheint und verändert auch die Augenfarbe von dunkel zu rot. ca (= Himalayafaktor) verursacht zwar normal schwarze oder braune Abzeichen an allen Körperenden (Augen, Ohren, Füße, Nase), doch wird diese Wirkung durch die Anwesenheit von ee (unterdrückt die Ausdehnung von schwarz im Fell) unterbunden. Besitzt ein ca ca- Tier aber EE anstatt ee, dann kann schwarzer / brauner Farbstoff ausgedehnt werden und die dunklen Abzeichen an den Körperenden werden sichtbar. Diese weißen Meerschweinchen haben ebenfalls rote Augen und nennen sich Himalayas.

Weiße Meerschweinchen mit dunklen Augen besitzen cr cr (=Chinchillafaktor) + eecr crreduziert roten Farbstoff aus dem Fell, verändert aber kaum die Augenfarbe (manchmal zeigen dieTiere rötliche Glut). Durch die gleichzeitige Anwesenheit von ee kann sich auch kein brauner/ schwarzerFarbstoff im Fell ausbreiten, somit erscheint die Fellfarbe weiß. Die Hautfarbe kann pigmentiert sein, sollte aber im Idealfall bei Rassetieren möglichst pigmentlos aussehen, weshalb in der Zucht die Tiere mit Braunfaktor (bb) den BB- Tieren vorgezogen werden.                                     

Besitzen cr cr ee – Tiere den Pinkeyefaktor (pp), dann verändert sich dadurch die Augenfarbe von dunkel (PP) zu rot und diese Tiere können dann nicht mehr von den ca ca ee – Tieren optisch unterschieden werden.

cr ca ee – Tiere entsprechen vom Aussehen her den cr cr ee – Tieren (cr dominiert über ca, daher kommt ca optisch nicht zur Wirkung). Wäre das cr cr ee – Tier EE anstatt ee dann könnte schwarzer/ brauner Farbstoff im Fell ausgedehnt werden, allerdings etwas verblasst, da der rote Farbstoff durch die Wirkung von cr cr fehlt. Dieses Tier würde dann aussehen, wie ein etwas aufgehelltes einfarbig schwarzes Tier (Augen mit rötlicher Glut).

 

            Glatthaar, weiß p.E. (p.E. = pink Eye)                   Glatthaar, weiß d.E. (d.E. = dark Eye)

Peruaner, weiß (Fft. 03)

    Eine besondere Herausforderung für die Aussteller weißer Meerschweinchen stellt die Fellpflege ihrer Schützlinge dar. Es ist nicht leicht, aufgrund von farbstoffreichem Grünfutter oder den Ausscheidungen das Fell blütenweiß zu halten.    Ein paar Tricks zur Fellpflege weißer Tiere stehen auf der Seite Pflege