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Das Rex, siehe auch unter Genetik (Haarstrukturformel)
Das Ursprungsland der Rexe ist England, wo sie einst als Zufallsmutation aus roten Holländern gefallen waren. Rexe haben ein kurzes, krauses und drahtiges Fell, eine gewellte Bauchbehaarung und geringelte Schnurrhaare. Ihr Kraushaarfaktor nennt sich rx und vererbt sich rezessiv gegenüber Glatthaar. Je harscher sein Fell, umso besser die Fellstruktur. Weiße oder schwarze Rexe sind oft nicht so harsch wie andere Farbschläge. Das beste Fell haben meist Agoutis oder rot -weiße Rexe. Das Fell sollte möglichst gleichmäßig vom Körper abstehen. Schwachstellen sind diesbezüglich manchmal Flanken und Rückenmitte. Am Rücken entsteht manchmal durch ungünstige Haarwuchsrichtungen eine Sattelbildung, d.h. das Haar legt sich flach um. Die Neigung zu Sattelbildung vererbt sich, daher sollte man sich bei Kauf eines jungen Zuchtpaares möglichst die Elterntiere anschauen. Jungtiere, deren Fell noch nicht so harsch ist, sind recht schwer zu beurteilen, wie sie später mal aussehen werden, denn sie verändern das Aussehen der Fellbeschaffenheit während ihres Wachstums ständig, so dass man ein Jungtier auch besser erst ab einem Alter von 8 Monaten ausstellen sollte. Rexe brauchen recht lange bis sich ihr Fell fertig entwickelt hat, die Struktur kann sich bis zum Alter von 14-18 Monaten noch verändern/ verbessern. Vom Wesen her gelten Rexe i.d.R. als ausgesprochene Gemütstiere, sie sind nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen und auch recht verträglich unter Artgenossen. Manche Rex- Böcke zeigen ab einem Alter von 2 – 3 Jahren ein wenig Deckfaulheit.
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