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Das allererste Coronet, welches auf einer MFD- Ausstellung in Ffm/Bonames 1993 ausgestellt wurde. Damaliger Besitzer: Fam. Klutig
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Coronet, rot- weiß / Fft. 02
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Haarstrukturformel: l l r r M M St St Sa Sa Rx Rx Fz Fz
Geschichte / Rassebeschreibung :
Das Coronet stammt aus England (ihre Züchterin heißt: Claire Wight) und wurde einst gezüchtet aus den Rassen Crested und Sheltie.
Es ist ein langhaariges Tier, welches außer einer Stirnrosette (auch Schopf oder Krone genannt) zwischen Augen und Ohren, frei von sonstigen Wirbeln ist. Das Gesichtsfell ist kurz, sollte aber eine lange Wangenbehaarung (Bart genannt) zeigen. Das lange Fell des Körpers beginnt hinter den Ohren. Das Coronet wird auch in Satinbehaarung gezüchtet.
Genetik:
Das Coronet vererbt sein langes Haar rezessiv gegenüber Kurzhaar, seine Krone vererbt sich dominant gegenüber Tieren ohne Krone. Für die Vererbung der Krone und der Kronenform gelten die gleichen Kriterien wie beim Crested, siehe dort. Treffen 2 dominante Faktoren bei einem Individuum aufeinander, z.B. der dominante Faktor ST für Krone und der Faktor R für Rauhaarigkeit/ Wirbelbildung (besitzen von den Langhaar- Rassen z.B.: Peruanern/ Angoras/ Alpakas), gilt folgendes: Der Faktor R (für Vielwirbeligkeit) überlagert den Faktor ST (für die einzelne Stirnrosette) des Coronets. Würde man also Peruaner mit Coronets kreuzen, fallen mischerbige Peruaner, die in weiteren Generationen wieder in Coronet aufspalten können. Die beiden Faktoren R und ST stören sich gegenseitig bei ihren Merkmalsausprägungen aber so sehr, dass bei genannten Kreuzungen weder einwandfrei gewirbelte Peruaner, noch Coronets mit guten Kronen zu erwarten sind. Langhaar- Rassen mit Rauhaarfaktor sollte man von daher keinesfalls in Coronets einkreuzen.
Zucht: Bei der Auswahl von Zuchttieren sollte man auf eine dichte und weiche Behaarung achten. Die Krone sollte, ein mit Haaren dicht besetztes Zentrum haben und sich dem Betrachter „wie eine aufgeblühte Blume„ zeigen. Die Kronenbehaarung sollte gleichmäßig lang und dicht sein, weder eine verdrehte Haarwuchsrichtung aufweisen, noch sich an irgendeiner Stelle teilen. Neigt sich die Krone in Richtung der Augen oder teilt sich vorn auseinander, ist die Behaarung zu lang. Wirkt der Rand der Krone zottelig, mangelt es ihr an Dichte u./o. gleichmäßiger Haarlänge.
Die Kronen bei Jungtieren sind recht schwierig zu beurteilen, da das Fell noch extrem weich ist und damit die nötige Standfestigkeit für eine vollendete Kronenform vermissen lässt. Oft werden die Haare am vorderen Kronenrand nach oben gedrückt durch die entgegengesetzt wachsende Nasenrücken– Behaarung oder letztere lassen die Krone vorn gar auseinander driften. I.d.R. verbessern sich diese Punkte mit zunehmendem Alter, es sei denn, es liegen obig angeführte Fehler vor. Die besten Chancen auf eine schöne Krone haben die Jungtiere, bei denen die Haare der vorn geteilten Kronen, nach glatt streichen geschlossen bleiben und nicht sofort wieder auseinander driften.
Außer einer schönen Behaarung und einer guten Krone, ist bei der Zucht selbstverständlich gleichermaßen auf einen guten Typ & Bau, Farbe & Zeichnung, bei Satins auf Glanz zu achten. Coronets werden für die Show, in einer ringsum gleichmäßigen, bodenlangen Behaarung (zumindest beim MFD BD e.V. in Deutschland), mit gekämmtem Mittelscheitel präsentiert.
Kreuzungen mit anderen Langhaar– Rassen sind nicht erforderlich. Manche Züchter behaupten aber, dass durch Einkreuzung von Shelties, die Kronen nicht zu groß werden. Für Kreuzungen eignen sich Shelties, Texel und Merinos. Peruaner und Alpakas sind ungeeignet, da sich in der Zuchtpraxis gezeigt hat, dass dies negative Einflüsse - zum einen auf die Krone (Form, Platzierung, Anzahl an Stirnrosetten. Es kommen Doppelrosetten vor, d.h. 2 kleinere nebeneinander liegende Stirnrosetten, die in ihrer Größe reduziert sind) der Coronets als auch auf die Qualität der Wirbel bei Peruanern/ Alpakas– nimmt.
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