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Das Sheltie, siehe auch unter Genetik (Haarstrukturformel)
Beschreibung: Eine Langhaar- Rasse, mit glatter, langer und recht weicher Behaarung. Die Kopfbehaarung ist relativ kurz, bis auf lange Backenbärte. Shelties laufen hier in Deutschland auch unter der etwas älteren Bezeichnung “Peruanisches Seidentier”.
Geschichte: Über die Historik ist bekannt, dass die Rasse Sheltie erstaunlicherweise jünger als die Rasse Angora ist, ja sogar ursprünglich aus letzterer Rasse gezogen worden sein soll. In England wurden sie erst in 1973 im Rassestandard anerkannt und in Houston/ Texas wurden sie 1977 unter dem Namen Silkys in deren Standard aufgenommen. Amerika ist das einzigste Land, die den Namen Silky verwenden.
Genetik & Zuchtpraxis: Ist das Fell ringsum lang, d.h. ab Ohren/ Nackenpartie, dann haben wir es mit einem reinerbig langhaarigen Tier zutun. Wenn in ein Shelties einmal Kurzhaar eingekreuzt wurde, dauert es jedoch mehrere Generationen, bis sich der Langhaarfaktor (rezessiv gegenüber Kurzhaar) wieder vollständig gefestigt hat und qualitativ weitervererbt. Das Sheltie darf am Körper keine Wirbel oder Veränderungen der Haarwuchsrichtung zeigen. Zu achten ist dabei auch auf eine glatte Behaarung an den Extremitäten. Weisen Beine oder Füße wirbelähnliche Haarwuchsrichtungen auf, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass ein solches Tier Ahnen mit Wirbeln hatte und dieses Sheltie somit den Rauhhaarfaktor R besitzt. Würde man ein solches Sheltie mit einem anderen Sheltie verpaaren, welches zufällig Träger auch nur eines rezessiven Modifikationsgens m (verstärkt die Wirkung von R bzw. ist an der Wirbelbildung beteiligt) ist, könnten aus solch einer Verpaarung u.a. auch Peruaner fallen. Dem Sheltie wird auch nachgesagt, dass es u.a. auch Erbinformationen weitergeben kann, die z.B. die Anzahl und Plazierung von Wirbeln angeht, weshalb nicht ganz unwichtig ist, für welche eventuelle Kreuzungen man es einzusetzen gedenkt. Shelties werden oft in zahlreiche Rassen eingekreuzt, weil viele Züchter glauben, es vererbe nichts weiter als seinen Langhaarfaktor nebst seinen positiven Merkmalen, weshalb es überhaupt erst für eine Kreuzung in Betracht gezogen wurde, doch dem ist offenbar nicht immer so. Shelties fallen aus allen Tieren (z.B. Coronets, Peruaner, Texel, Merino, Alpaka) heraus, die in punkto ihrer Haarstruktur- Merkmale spalterbig sind. Alle diese Rassen können an die Sheltie- Nachkommen rezessive Erbmerkmale weitergeben, die das Sheltie dann ebenfalls wieder weitergibt und wenn dies solche Faktoren wie bereits beschrieben sind, dann kann dies u.U. bei weiteren Kreuzungen zu unerwünschten Qualitätsmängeln führen, wie z.B. Fehlwirbel in der Peruanerzucht, wenn dieses Sheltie ursprünglich aus einer Coronet-/ Merino- oder Angora- Zucht stammte. Genauso kann es in der Coronetzucht zu unsauberen Kronen kommen, wenn dort Shelties eingekreuzt werden, die aus Peruanern gefallen waren. Also, wenn schon Shelties für Kreuzungen eingesetzt werden, dann sollte man sie nur für eine einzige Rasse einsetzen, dann gibt es besagte Probleme nicht. In der Sheltie- Zucht werden von manchen Züchtern gelegentlich Peruaner eingekreuzt, diese sollen bei den Sheltie- Nachkommen für eine vollere Behaarung im Nacken-/ Schulterbereich sorgen.
Sheltie, schildpatt mit weiß / Fft.`02
Sheltie, rot- weiß / Fft.`02
... nochmal ein rot- weißes ... wie süüüüüß (Fft.´02)! Feste pusten ...!
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