Angora & PeruanerDas Angora
Die Peruaner oder Angoras zählen zu einer der ältesten Langhaarvarianten unter den Meerschweinchen. Berichten nach stammten die ersten Tiere aus Frankreich (Paris, 1886). Die Fellbeschaffenheit des Angora- Meerschweinchens hat keinesfalls etwas mit der Wolligkeit der Angora- Kaninchen gemein, daher ist die dem Volksmund entsprungene Bezeichnung " Angora" etwas irreführend. Die Bezeichnung Angora wird aber gern beibehalten, um sie von den Peruanern besser unterscheiden zu können. Es gibt zahlreiche Sympathisanten, die den urwüchsigen Typ des Angoras, mit seinen vielen unsymmetrischen Wirbeln am Körper, seinem Vetter, dem Peruaner bevorzugen, sie besitzen bislang jedoch noch keinen Standard und fallen somit unter die Kategorie der Liebhabertiere. Der Peruaner indessen wird nach einem Rassestandard gezogen, welcher in punkto Haarstruktur, mit den Standards sämtlicher Länder übereinstimmt. In Australien gibt es neben dem Peruaner auch noch einen Rassestandard für gewirbelte Langhaartiere, die wie das Angora keine vorgeschriebene Anzahl an Wirbeln haben brauchen, jedoch ist eine bestimmte Haarlänge vorgeschrieben. Man nennt ihn dort "Sheba Mini Yak". Bilder der Sheba Mini Yaks findet Ihr auf nachstehender Homepage: http://www.geocities.com/malibu_coattype/sheba.html Quelle (Geschichte):
Der Peruaner, siehe auch unter Genetik (Wirbelvererbung) und Genetik (Haarstrukturformel)Eine Langhaar- Rasse mit 2 Hüftrosetten, langen Backenbärten und einem Gesichtspony. Die Haare der Hüftrosetten fallen nach vorn, hinten und nach den Seiten herab. Die kopfwärts wachsende Körperbehaarung, bildet zusammen mit einem Teil der Schulter-, Nacken- und Stirnbehaarung den langen Pony. Peruaner- Züchter raten davon ab, Angoras, Coronets, Merinos, Shelties oder Texel (die aus Coronet/ Merinos gefallen sind) oder in Peruaner einzukreuzen, weil solche Kreuzungen nur sehr unbefriedigende Zuchtergebnisse bringen bzw. zu Fehlwirbelbildungen bei den Nachkommen führen. Shelties als auch die anderen Haarstruktur- Rassen können u.U. Erbinformationen (für Position und Anzahl der Wirbel oder andere störende Faktoren, die das äußere Erscheinungsbild negativ beeinflussen) in sich tragen u./o. weitergeben, welche sich ungünstig auf die Qualität der Peruaner- Nachkommenschaft auswirken können. Hingegen können Shelties, die aus reinen Peruanerlinien gefallen sind, problemlos eingekreuzt werden. Trotz aller Sorgfalt fallen aber selbst in den besten Peruaner- Linien immer mal wieder fehlgewirbelte Jungtiere. Dies braucht also nicht weiter zu beunruhigen. Wichtig ist hauptsächlich nur, das die Erbinformationen für Anzahl und Plazierung der Wirbel durch konsequente Zucht und Auslese ausreichend gefestigt werden. Genetik: Peruaner können RR mm als auch Rr Mm besitzen. Im 2. Fall spalten sie in Sheltie auf. Sie benötigen für die Ausprägung ihrer Wirbel mindestens ein R und ein m.
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