Thema: Krankheiten - Buchstabe L

 

Lähmung

Einige mögliche Ursachen für eine Lähmung der Beine/ Hinterbeine oder humpelnden, hoppelnden Gang:

  • Eierstockzysten
  • Darmentzündung, evtl. auch mit Aufgasung
  • Befall des Darmes mit Fliegenmaden (im Sommer bei Außenhaltung möglich)
  • Querschnittslähmung durch Wirbelsäulenfraktur od. anderen krankhaften Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule
  • Beckenbrüche (auch bei Neugeborenen als Geburtsverletzung möglich), Beinbrüche
  • Arthrose
  • Nach Kastrationen (z.B. aufgrund einer Nervenverletzung durch die Narkoseinjektion)
  • Akuter Vitamin C- Mangel
  • Gebärmutterentzündung
  • Akuter Kalziummangel (Ca- Tetanie bei tragenden oder säugenden Weibchen, hierbei können auch die Vorderbeine betroffen sein), wobei Muskelkrämpfe voraus gehen.
  • Störungen im Minerlienhaushalt, wie bei der Soft Tissue Calcification, die zu Organverkalkungen führt, u.A. mit Folgen wie Steifigkeit bzw. Störungen der Bewegungsabläufe.
  • Infektionskrankheiten (z.B. MS- Lähme, Clostridium Perfingens, Rodentiose, Salmonellose, Streptobacillus moniliformis, Aujeszkyische Krankheit, Lymphozytäre Choriomeningitis, SV5 Virus, Theiler Virus, Toxoplasmose)

 

LCM, siehe Lymphozytäre Choriomeningitis

 

Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 6 – 8 Jahren. Der Rekord dürfte etwa bei 13 -15 Jahren liegen.

 

Leberverfettung

Die Leberverfettung gehört zu den häufigsten Störungen des Organs. Oft ist sie Vorstufe weiterer fortschreitender Organzellschäden, die aber teils auch heilbar (reversibel) sein können. Die Ursachen sind sehr vielfältig.

Mögliche Ursachen für eine Fettspeicherung in den Leberzellen :

  • Vermehrtes Angebot von Fetten
  • Nahrungsbedingt durch fettreiche Nahrung oder Mangel an lipotropen Substanzen (Cholin gehört zu den fettähnlichen Stoffen, z.B. anteilmäßig im Lezithin enthalten, Vit. B 2, Niazin - ein Vit. das zusammen mit B 2 versch.Stoffwechselvorgänge steuern, versch. Aminosäuren wie Tryptophan, Lysin, Methionin, Leuzin + Threonin)
  • Gesteigerter Aufbau von Fetten
  • Eine genetisch bedingte Leberzellenverfettung kommt bei verschiedenen Formen der Fettsucht vor (z.B. bestimmte Mäuse- und Rattenmutanten sind dafür bekannt).
  • Symptomatische Verfettungen infolge von Sauerstoffmangel (z.B. bei Lungen- oder Herzfunktionsstörungen und Anämien)
  • Reduzierter Abbau von Fetten.
  • Stoffwechselbedingt durch Mobilisation und verminderten Abbau von Fett (z.B. bei Diabetes Mellitus und der Trächtigkeitstoxikose)
  • Infektiös- toxisch bei Infektionskrankheiten

Die Leberverfettung als solche bleibt klinisch symptomlos, stattdessen dominieren, wenn überhaupt, die zu ihr führenden Grunderkrankungen. Da eine Fettleber durch Mangeldiät (wenig Protein- oder lipotrope Substanzen, wie obig erwähnt) als auch durch abnorm hohe Gehalte an Fett im Futter (auch Cholesterin, Orotsäure und Äthionin wurden aufgezählt) entstehen, gilt es für uns Meerschweinchenhalter, bei denen solche beschriebenen Leberstoffwechselprobleme auftauchen, als erstes auch die Fütterung und das verwendete Futter zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren !

Eine Versuchsreihe ergab folgende Erkenntnisse:                                  Bei all den Tieren, die zunächst sehr energiereich gefüttert wurden und anschließend eine Hungerperiode ausgesetzt waren, konnte eine überwiegend ausgeprägte Leberverfettung beobachtet werden. Nur eine einzige mittelgradige Verfettung trat in der Gruppe auf, die von vornherein etwas eingeschränkteres Futter, in Bezug auf seinen Energiegehalt, erhalten hatte.

Unabhängig von Laktation, Geschlecht oder Trächtigkeit war die Erkrankung auszulösen, sie lag bei Böcken jedoch nur in subklinischer Form vor (mit einzigstem Symptom: Schläfrigkeit = Somnolenz), während die tragenden und säugenden Säue neben Somnolenz mit Abgeschlagenheit und komatösen Zuständen bereits nach dem 1. Hungertag reagierten, bis zur völligen Bewegungsunlust und Verweigerung von Stroh und Wasser in den Folgetagen.

Es wurde erwähnt, dass nicht ein erhöhtes Energieangebot oder eine etwas energiereduziertere Fütterung allein als Auslöser in Frage kam, sondern “die Hungersituation im Anschluss an eine energiereiche Fütterung” das entscheidende Krankheitsauslösende Moment darstellte. Eine etwas energiereduziertere Fütterung, bei Angebot von Obst und Gemüse schließt die Erkrankung bei Vermeidung von plötzlichen Mangelzuständen aus.

Es wurde belegt, das eine etwas energiereduziertere Fütterung trotz Hochträchtigkeit und Laktation nicht zur Trächtigkeitstoxikose bzw. zum Fettmobilisationssyndrom führt, obwohl dies aufgrund der energetischen Unterversorgung zu erwarten war.

Da diese Erkrankung auch subklinisch vorkommt (wie bei den Böcken, mit kaum merklichen Symptomen) und somit bereits in diesem Stadium mit sekundären Stoffwechselstörungen, Infektionsanfälligkeit, erhöhten Verlusten und verkürztem Lebensalter zu rechnen ist, stellt die Vorbeugung des Fettmobilisationssyndroms durch tierartgerechte und leicht Energiereduzierte Fütterung unter Vermeidung von Futtermangelsituationen, eine wichtige Erkenntnis dar. Eine anhaltende energetische Unterversorgung ist von wesentlich geringerer pathogenetischer Bedeutung, als ein Futterentzug nach energiereicher Fütterung.

Mit den Erscheinungen des Fettmobilisationssyndroms ist bei mastigen Meerschweinchen auch dann zu rechnen, wenn aufgrund anderer Ernährungsbedingter Ursachen oder infolge anderer Grundkrankheiten die Tiere in eine Energiemangelsituation geraten.

Quellennachweis:

    Einführung in die Versuchstierkunde, Band III, Versuchstierkrankheiten J. Güttner, Gustav-Fischer-Verlag, Jena, 1979
    Untersuchungen zum Fellmobilisationssyndrom am Meerschweinchen, G. Lachmann, I. Hamel, J. Holdt, M. Fürll, 1988,Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin der Karl- Marx- UniversitätLeipzig, Wissenschaftsbereich Klein- und Heimtierkrankheiten sowie Wissenschaftsbereich Innere Medizin und Pathophysiologie.

 

Lippengrind

Eine andere Bezeichnung ist „Cheilitis“.

Mit Lippengrind sind bräunliche Krusten an den Maulwinkeln u./o. an der Scharte entlang gemeint.

Diese Grinder entstehen durch eine Entzündung der Lippen. Die Lippen können nach längerem Bestehen der Entzündung wulstartig auftreiben. Nach Mikroverletzungen der Haut, infolge von Fütterung starren Heues oder auch staubigem, modrigen Heues kann es im Anschluss daran zu einer verstärkten Keimbesiedelung bzw. Infektion der defekten Haut kommen, meist mit Eitererregern (Staphylokokken) u./o. Hefepilzen (Candida).

Nicht selten zeigen die oberen Schneidezähne zeitgleich eine bräunliche Verfärbung und werden brüchig / brechen ab.

Weitere mögliche Ursachen für die Entstehung eines Lippengrindes können sein:

  • Fettsäuremangel oder Mangel an Pantothensäure (könnte u. U. mit einem Vitamin B- Mangel in Zusammenhang stehen)
  • Vitamin C - Mangel
  • Selten auch Milbenbefall (hier beschreibt Richardson eine Milbe, die sich im Maul- und sogar Gaumenbereich einnisten kann, gemeint ist damit wahrscheinlich die Demodex- Milbe)

Eine Ansteckungsgefahr für andere MS im selben Rudel besteht nach meinen Erfahrungen kaum (außer vielleicht bei der Milbenursache), sicherheitshalber sollte man aber besser die gemeinsam benutze Tränke (besonders die Flaschennippel) regelmäßig gründlich reinigen.

Ein Lippengrind hält sich recht hartnäckig und muss ausreichend lange behandelt werden, sonst bricht es schnell erneut aus.

Mögliche Behandlungsmaßnahmen:

  • Überprüfung der Heuqualität.
  • Um einen möglichen Fettsäure- oder Pantothensäuremangel auszuschließen /entgegen zu wirken, könnte man dem Kraftfutter einige geschälte Sonnenblumenkerne untermischen.
  • Solange das Lippengrind besteht, keine Vitamin C- Gaben über Trinkwasser, sondern Vitamin C nur in natürlicher Form (Gemüse, Wiesengrün) verabreichen. Dabei beachten, das besonders säurehaltige Obst/ Gemüsesorten wie z.B. Äpfel, Tomaten, Rote Beete vorübergehend weg gelassen werden, da alle Säuren das Grind verschlimmern.
  • Heilungsfördernd wirkt auch die Außenhaltung im Sommer (Luft, Licht und ein wenig Sonne ….aber Vorsicht, keine direkte Sonne an heißen Tagen wg. Hitzschlaggefahr!).

Medikamentöse Behandlung:

1.) Das Grind muss vor einer Behandlung mit Salben täglich durch vorheriges einweichen mit etwas Öl vorsichtig von den Lippen abgelöst werden, damit der Salbenwirkstoff auch ausreichend einwirken kann.

2.) Besonders gute Heilungserfolge habe ich persönlich mit Panolog- Salbe (wirkt antibakteriell + antimykotisch, vom Tierarzt) oder auch mit Multilindpaste (normal gg. Windeldermatitis bei Säuglingen/ ist auf Zinkbasis mit Wirkstoff Nystatin/ aus der Apotheke) erlebt.

Man sollte die Salbe oder Paste 1 - 2 x täglich (besser 2 x tgl.) auf die Lippen auftragen. Die Behandlung sollte m. E. 1 Woche länger erfolgen als Symptome sichtbar sind, um Rezidive zu vermeiden. Die gesamte Behandlung dauert etwa 2 ½ bis 3 Wochen.

Quellennachweis:

  • Hautkrankheiten beim Meerschweinchen, W. Häfeli
  • Staphylococcal Cheilitis in the guinea-pig, M.W.Smith, Labaratory Animal Health Officer, University of Liverpool
  • Diagnostik und Therapie von Hautkrankheiten bei Heimtieren, Michael Fehr
  • V.C.G. Richardson, Diseases of Domestic Guinea Pigs, Blackwell-Verl.,1992

 

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung kann bei zahlreichen Infektionserkrankungen vorkommen.

Einige Erreger/ Infektionen, bei denen eine Pneumonie vorkommen kann:                                Bordetella bronchiseptica, Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Listeria monocytogenes, Mycoplasma caviae, Pasteurella multocida, Pseudomonas aeroginosa, Staphylococcus aureus, Streptobacillus moniliformis, Streptococcus pneumoniae oder zooepidemicus, versch. Mykobakterien (Tuberkulose), „Grey Lung“ Pneumonie, LCM (Arenavirus), Nigg Virus, Adenovirus Infektion, Sendai -Virus- Infektion (Paramyxovirus), Aspergillose

Für Meerschweinchen ist eine Lungenentzündung lebensgefährlich und muß umgehend behandelt werden!

Symptome:

  • Gesteigerte Atemfrequenz
  • Heftig pumpende Flankenatmung
  • Ungewöhnliche Atemgeräusche (reiben, rasseln, pfeifen), raue Lungengeräusche
  • Abmagerung bei anfänglich noch vorhandenem Appetit
  • Eingefallene Flanken
  • Sträuben
  • Bewegungsunlust
  • manchmal Tod ohne vorherig sichtbare Symptome

Je nach Erreger können noch andere Symptome hinzukommen.

Behandlung:

Unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!

    * Unverzügliche Isolation der erkrankten Tiere.
    * Meerschweinchen aus Außenhaltung herein holen.
    * Möglichst staubfreie Einstreu verwenden, um die Atemwege nicht noch mehr zu reizen.
    * 2 x tgl. Kamillendampfbad und Rotlicht
    * Tgl. Vit. C- Gaben
    * Tgl. Vit. B- Komplex- Gaben (insbesondere nach Antibiotika- Anwendung)
    * Bakteriensuspension für den Wiederaufbau der Darmflora (insbesondere nach Antibiotika- Anwendung)
    * Stärkung der Abwehrkräfte, z.B. mit Engystol N – Injektionslösung (homöopathisches Mittel der Fa. Heel. Die Ampullen- Lösung ist auch zur oralen Einnahme geeignet! Wirkung: Zur Aktivierung der unspezifischen Abwehr, besonders bei Grippe und unklaren fieberhaften Infekten und auch bei Viruserkrankungen).
    * Für die Auswahl eines geeigneten Antibiotikums, wäre theoretisch ein kultureller Erregernachweis und die Erstellung eines Antibiogramms sinnvoll, denn nicht jeder Erreger spricht auf jedes Antibiotikum gleich gut an, da einige Erregerstämme auf bestimmte Antibiotika auch bereits Resistenzen gebildet haben. Sollten mehrere Tiere in einem Bestand erkranken, wäre es ratsam, den Erreger bei einem frisch verstorbenen Tier durch eine Sektion nachweisen zu lassen. Praktisch gesehen bleibt meist nicht die nötige Zeit einen Laborbefund abzuwarten, weshalb dann zwangsläufig ein Breitbandantibiotikum auf Verdacht gegeben werden muss.

Doxycyclin oder Enrofloxacin haben sich in zahlreichen Fällen von Lungenentzündung bei Meerschweinchen bislang als recht wirksame Antibiotika erwiesen, dennoch sind auch diese Mittel sicher keine Wunderwaffen gegen Alle Infektionen, die mit einer Pneumonie einhergehen, deshalb muss hier ein Tierarzt entscheiden, welche Medikamente am ehesten in Frage kommen.

Bei Virusinfektionen können mit einem Antibiotikum allenfalls evtl. bakterielle Begleitkeime bekämpft werden.

Eine Lungenentzündung sollte ausreichend lange mit einem Antibiotikum behandelt werden, d.h. m. E. mindestens 9- 10 Tage, da es sonst recht schnell zu Rückfällen kommen kann.

Massive Atembeschwerden können auch bei Herzerkrankungen, Aufgasungen und Fremdkörpern im Hals (z.B. Getreidespelzen) auftreten.

 

Lymphozytäre Choriomeningitis (LCM)

LCM ist die gebräuchliche Abkürzung für „Lymphozytäre Choriomeningitis“.                             Gemeint ist damit eine Virusinfektion, die zu den Zoonosen zählt.

Erreger: Arenavirus (RNS- Virus)

Als Hauptwirt dieses Virus gelten die wildlebenden Hausmäuse.                                       Neben den Mäusen sind für dieses Virus insbesondere der Hamster aber auch die Meerschweinchen, Ratten, Kaninchen, Hunde, Affen, Schweine und der Mensch (evtl. auch noch andere Tiere) empfänglich.

Übertragungswege:

diaplazentar (von der Mutter auf die ungeborenen Früchte), Kot, Urin, Speichel, Milch, Nasen- und Augensekret, Samenflüssigkeit, Haut, über den Luftweg (kontaminierte Staubpartikel), Übertragung evtl. auch durch blutsaugende Insekten möglich.

Die Meerschweinchen im eigenen Bestand können sich durch Kontakt zu anderen infizierten Tierarten oder bei infizierten Artgenossen anstecken. Meerschweinchen die draußen gehalten werden und damit eher mit Wildnagern oder deren Ausscheidungen usw. in Berührung kommen, dürften besonders gefährdet sein, sich evtl. zu infizieren.

Krankheitsverlauf und Symptomatik:

Die Beobachtungen bei Meerschweinchen beruhen in erster Linie auf experimentell herbeigeführte Infektionen. Eine Ansteckung auf natürlichem Wege dürfte wohl eher nur sehr selten vorkommen. Auch ist bei Meerschweinchen bislang nichts darüber bekannt geworden, ob sie in Einzelfällen “Dauerausscheider” des Erregers sein können, so wie es bei jenen Mäusen oder Hamstern der Fall ist, welche bereits vor ihrer Geburt infiziert wurden.

Eine Infektion kann bei Meerschweinchen völlig symptomfrei ablaufen, insbesondere dann, wenn Jungtiere bereits vor ihrer Geburt durch ihre Mütter infiziert wurden. Allenfalls könnte bei diesen Jungtieren eine Wachstumsverzögerung auffallen und sich mit fortschreitendem Alter eine Nierenerkrankung entwickeln.

Bei der akuten Form zeigen sich in erster Linie Erkrankungen der Atemwege inkl. Lungenentzündung mit starken Atemgeräuschen, Flüssigkeitsansammlungen im Brustfellraum und auch Bindehautentzündung. Seltener kommt es zu Krämpfen, Lähmungserscheinungen, sowie Hirnhautentzündung und Tod. Leber (Fettleber) und Milz können als weitere Organe mitbeteiligt sein.

Alle frisch infizierten Meerschweinchen gelten für andere Tiere als auch den Menschen als infektiös!           Im Laufe der Erkrankung entwickelt sich bei den Tieren durch Antikörperbildung eine Immunität.

Inkubationszeit: ca. 1- 2 Wochen

Nachweis:Serologisch (Antikörpernachweis), histologisch (Sektionsmaterial verstorbener Tiere)

Behandlung:

Falls überhaupt, dann ist nur eine symptomatische Behandlung möglich. Im Allgemeinen wird aber sicherheitshalber aufgrund der Ansteckungsgefahr für den Menschen die Euthanasie für jene Meerschweinchen empfohlen, bei denen die LCM anhand einer Antikörper- Bestimmung nachgewiesen wurde.

Symptome beim Menschen:

Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Lichtempfindlichkeit, Schmerzen hinter den Augäpfeln, Muskelschmerzen, Schwäche, Abmagerung, Übelkeit, Halsschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Gelenkschwellungen, Entzündung der Ohrspeicheldrüse, Haarausfall, Hodenentzündung, Hirnhautentzündung (selten). Abort und Missbildungen bei schwangeren Frauen.Die Erkrankung kann zwar recht langwierig sein aber die Heilungschancen sind günstig. Todesfälle kommen nur sehr selten vor.

Quellen:

  • MSD Manual, Urban & Schwarzenberg- Verlag, Prof. Dr. K. Wiemann, 1993. 
  • Krankheiten der Heimtiere, K. Gabrisch/ P. Zwart, Elke Wasel, Schlütersche Verlagsanstalt. 
  • Infektionen und Infektionskrankheiten bei Laboratoriumstieren, N.-C. Juhr / H.-H. Hiller, Paul Parey- Verlag, 1973 
  • Ron E. Banks, D.V.M., University Veterinarian & Director,Office of Laboratory Animal Resources,University of Colorado Health Sciences Center,Denver, CO 80262              (Mailaustausch)

 

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