Thema: Krankheiten - Buchstabe B 

 

 

Bachblüten

Wurden vor ca. 60 Jahren von dem englischen Arzt und Forscher Dr. Edward Bach zur Heilung negativer Seelenzustände entwickelt  - anwendbar für alle Lebewesen. Es handelt sich um 38 verschiedene, homöopathisch aufbereitete Blütenessenzen, gewonnen aus Wildpflanzen, Bäumen oder aber auch dem Wasser aus Heilquellen. Wirkstoffe in diesen Essenzen, sind nach der speziellen Aufbereitungsmethode von Dr. Bach keine mehr nachweisbar. Dennoch soll diese sanfte Medizin „Informationen in Form von Schwingungen „an den Körper abgeben, die einen positiven Einfluss auf die Psyche ausüben. Besonders bei chronischen Leiden, muss über einen etwas längeren Zeitraum behandelt werden - und zwar solange, bis der Körper in der Lage ist, diese Schwingungen selbst zu produzieren und sich damit eine weitere Einnahme erübrigt. Verschiedenste Verhaltensstörungen psychischer Art lassen sich mittels einer Bachblütentherapie mildern oder heilen. Die Bachblüten unterstützen in Stress- Situationen und können zur Mitbehandlung bei organischen Erkrankungen eingesetzt werden. Angeborene negative Charaktereigenschaften können nur begrenzt beeinflusst werden. Eine Behandlung gegen Verhaltensstörungen, ausgelöst durch eine nicht artgerechte Haltung, hat nur dann einen dauerhaften Heilerfolg, wenn die Haltung entsprechend verbessert wird. Notwendige tierärztliche Behandlungen können nicht ersetzt werden! Für die Meerschweinchen könnte man die Blütenessenzen z.B. einsetzen zur Geburtsvorbereitung, Geburtserleichterung, bei jeglichen Umstellungsphasen, in Stress- Situationen, bei Verhaltensstörungen und auch zur seelischen Unterstützung bei sterbenden Tieren.

Die Mischungen der notwendigen Blütenessenzen werden von geschulten „ Heilpraktikern für Tiere „ nach eingehendem Vorgespräch mit dem Tierhalter zusammengestellt, d.h. individuell auf den jeweiligen Charaktertyp des zu behandelnden Tieres abgestimmt. Wer sich über gute Bücher einige Kenntnisse über die Bachblütentherapie angeeignet hat, kann sich die Blüten- Mischungen auch selbst herstellen. Wie das gemacht wird, wird in diesen Büchern beschrieben. Ansonsten gibt es in Hamburg auch noch das “Bachcenter”, bei denen man weitere Informationen erhalten kann.

 

Bach-Blüte

Eigenschaft

Bach-Blüte

Eigenschaft

Nr. 1 AGRIMONY

(Odermennig)

Lassen sich dem Frieden zuliebe alles gefallen, erfüllen Aufgaben trotz Erschöpfung + innerer Abgeschlafftheit, Traurigkeit, Neigung zu Hautirritationen

Nr. 20 MIMULUS

 (Gefleckte Gauklerblume)

Ängstlichkeit ohne Grund, zurückhaltend, nervös, sich verkriechen, übervorsichtig

Nr. 2 ASPEN

(Zitterpappel)

Schreckhafte, oft sensible Tiere mit ängstlichem Verhalten (verstecken, erstarren vor Schreck)

Nr. 21 MUSTARD

(Ackersenf)

Traurig, niedergeschlagen, Interesselosigkeit, Antriebslosigkeit, Unarten (z.B. Fellfressen)

Nr. 3 BEECH

 (Rotbuche)

Kontaktschwierigkeiten zu Artgenossen, intolerant, häufig aggressiv, Fellbeißen, Kampfwütigkeit. Alles muss nach ihrem Willen geschehen.

Nr. 22 OAK

(Eiche)

Überfordert sich noch trotz Erschöpfung

Nr. 4 CENTAURY

(Tausendgüldenkraut)

Unterwürfigkeit, Willensschwäche Trennungsängste, lässt sich quälen, überbrav, gutmütig.

Nr. 23 OLIVE

(Olive)

Energielos, müde, schläft viel, kraftlos;

Für alte Tiere u. zur Rekonvaleszenz geeignet.

Nr. 5 CERATO

(Bleiwurz)

Unsicheres Verhalten gegenüber Artgenossen, mangelndes Sozialverhalten , gehemmt + zögernd

Nr. 24 PINE

(Kiefer)

Sensibel, unterwürfig, ängstlich, geduckt, Unterlegenheit gegenüber Artgenossen

Nr. 6 CHERRY PLUM

(Kirschpflaume)

anfallsartige Ausbrüche, Angstbeißer, zwanghafte Verhaltensweisen, kopfloses Verhalten nach Schreck

Nr. 25 RED CHESTNUT

(Rote Kastanie)

Übertriebenes Beschützerverhalten (Tiermütter)

Nr. 7 CHESTNUT BUD

(Roßkastanienknospen)

Unaufmerksamkeit, Ungelehrigkeit, machen immer wieder die gleichen Fehler.

Nr. 26 ROCK ROSE

(Gelbes Sonnenröschen)

Panikzustände, wie gelähmt vor Angst;

Bei lebensbedrohlichen Zuständen (+ Rescue)

Nr. 8 CHICORY

(Wegwarte)

Überfürsorgliche Mütter, empfindlich gegenüber Zurückweisungen, wehleidig, fordernd + aufdringlich

Nr. 27 ROCK WATER

(Wasser aus einer Heilquelle)

Unflexibel gegenüber allen Veränderungen, Starrheit die zu Stress führt.

Nr. 9 CLEMATIS

(Weiße Waldrebe, weiße)

Wenig aufmerksam gegenüber Umwelt, desinteressiert, antriebsarm, völlige Apathie bei Krankheit, Trägheit

Nr. 28 SCLERANTHUS

(Einjähriger Knäuel)

Unausgeglichenheit, Hektiker, Stimmungsschwankungen

Nr. 10 CRAB APPLE

(Holzapfel)

Heilungsprozess unterstützen, übertriebenes Putzverhalten

Nr. 29 STAR OF BETHLEHEM

(Doldiger Milchstern)

Verlassenheitsgefühle, Trauer, nach körperlichen + seelischen Erschütterungen (Seelentröster)

Nr. 11 ELM

 (Ulme)

Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, zur Geburtsvorbereitung oder zur Wehenanregung

Nr. 30 SWEET CHESTNUT

(Edelkastanie)

Kein Interesse am Umfeld, das Tier isoliert sich bzw. zieht sich zurück (z.B. bei eingeengter Haltung)

Nr. 12 GENTIAN

(Bitterer Enzian)

Misstrauisch, fehlendes Vertrauen zu Artgenossen, sich verkriechen, bei Besitzerwechsel + Partnerverlust.

Nr. 31 VERVAIN

(Eisenkraut)

Sehr willensstark und überaktiv neigt es zu Spannungszuständen + überfordert sich

Nr. 13 GORSE

 (Stechginster)

Kraftlos, müde, resigniert, fehlende Antriebskraft, Futterverweigerung, akute Lebensgefahr (+ Rescue)

Nr. 32 VINE

(Weinrebe)

Sehr dominant, tyrannisiert gern

Nr. 14 HEATHER

(Heidekraut)

Selbstbezogenheit, sich in den Fordergrund drängen, brauchen viel Körperkontakt, Protestaktionen

Nr. 33 WALNUT

 (Walnuß)

Verunsichert, labil und irritiert gegenüber Neuem; bei Besitzer- Umgebungswechsel + als Sterbehilfe

Nr. 15 HOLLY

(Stechpalme)

Futterneid, Angriffslust, Feindseligkeit, Wut; Bei Entzündung u. Schmerzen (+ Rescue)

Nr. 34 WATER VIOLET

(Sumpfwasserfeder)

Reserviert gegenüber Artgenossen, Unnahbarkeit

Nr. 16 HONEYSUCKLE

(Geißblatt)

nach Besitzer- u. Umgebungswechsel, können einen Verlust nicht verkraften, Futterverweigerung, verkriechen sich

Nr. 35 WHITE CHESTNUT

(Roßkastanie)

Unruhe- u. Unausgeglichenheit, abwesend, nachtragend, angespannt, unaufmerksam.

Nr. 17 HORNBEAM

(Hainbuche)

Wenig lebhaft, unmotiviert, müde, erschlafft; zur Nachbehandlung nach Krankheiten

Nr. 36 WILD OAT

(Waldtrespe)

Mangelnde Ausdauer, erst begeistert dann rasch gleichgültig, Zerstörungstrieb.

Nr. 18 IMPATIENS

(Springkraut, drüsentragendes)

Leicht reizbar, Ungeduld die auch in Aggression umschlagen kann, ständig unter Anspannung

Nr. 37 WILD ROSE

(Heckenrose)

Resignation, Teilnahmslosigkeit, energielos, apathisch

Nr. 19 LARCH

(Lärche)

Unterwürfig, mangelndes Selbstvertrauen, zögernd, passiv, geduckte Haltung

Nr. 38 WILLOW

(Weide)

Schlecht gelaunt, negative Grundstimmung (oft nach schlechter Haltung oder Misshandlung)

 

Literatur über Bachblüten:                

                                                                           

  • Bach-Blütentherapie für Haustiere, Anna Lindenberg, Econ-Verlag.  
  • Mit Bach-Blüten unsere Haustiere heilen, Renate Edelmann, Ansata- Verlag

 


Ballenauswüchse , siehe auch unter Pflege


Mit zunehmendem Alter können bei MS, insbesondere bei schwergewichtigeren Tieren, Hornhautauswüchse an den Fußballen entstehen. Diese darf man auf keinen Fall abreißen, da der Ballen sonst stark zu bluten beginnt! Zusammen mit dem regelmäßigen Krallen schneiden, kann man diese “Hörner“ mittels Nagelknipser etwas kürzen.

 

Bindehautentzündung

In vielen Fällen tritt eine Bindehautentzündung der Augen bei Meerschweinchen nicht allein auf, sondern ist oft nur ein Symptom einer anderen zugrunde liegenden Erkrankung. Damit eine Bindehautentzündung nicht auf die leichte Schulter genommen wird, möchte ich nachstehend einige Infektionskrankheiten aufzählen, bei denen u.a. eine Konjunktivitis vorkommen kann:

  • Bordetella (auch verklebte Augenränder)
  • Listeriose
  • Mycoplasmose
  • Pasteurella multocida
  • Pasteurella tularensis
  • Pseudomonas
  • Pseudotuberkulose
  • Salmonellose
  • Diplokokken
  • Staphylokokken (eitrige)
  • Streptobacillus moniliformis
  • Streptokokken
  • Toxoplasmose (eitrige)
  • Lymphozytäre Choriomeningitis
  • Chlamydien (eitrig verklebt)
  • Augenmykosen (verschiedene Pilze)

Andere Ursachen sind:

  • Mechanische Reizungen des Augapfels durch Wimpern, welche durch Einstülpungen der Augenlider (Entropium) nach innen auf dem Auge liegen und scheuern. Siehe dazu auch unter Rolllieder.
  • Prozesse an Zähnen /Kiefer die bei Zahnerkrankung (auch eitrige Bindehautentz.) möglich sind. Hierbei kann oft auch nur ein Auge betroffen sein.
  • Allergien
  • Vitamin A - Mangel
  • Zugluft durch Gegenzug, Ventilatoren, Autofahrten bei offenem Fenster, in Ausstellungshallen oder durch Klimaanlagen.
  • Bestimmte Narkosegase können ebenfalls das Auge reizen, hier werden die Augen jedoch vor einer anstehenden Narkose mit entsprechenden Augenpräparaten geschützt.

Symptome:

Entzündung, Rötung der Lidbindehäute, Tränen der Augen, Verklebungen des Auges, Bildung eitrigen Sekretes, Hängelider.

Behandlung:

Auf jedem Fall muss zunächst der Ursache auf den Grund gegangen werden, bevor entsprechend behandelt werden kann. Auch eine mögliche Hornhautverletzung muss ausgeschlossen werden, insbesondere dann, wenn nur 1 Auge betroffen ist. In manchen Fällen kann die Untersuchung eines Augenabstriches zu diagnostischen Zwecken dienlich sein, insbesondere auch dann, wenn Bindehautentzündungen chronische Formen annehmen sollten oder bestimmte Infektionserkrankungen nachgewiesen werden sollen, damit die richtigen Medikamente zum Einsatz kommen können. Häufig sind antibiotische Augensalben oder Tropfen (bei starker Sekretion sind Salben geeigneter) erforderlich, manchmal reicht auch nur die Behandlung der Grundursache aus.

Verklebte Augen können mit einem angefeuchteten Papiertuch gereinigt werden (keinesfalls Kamille- Lsg. am Auge anwenden, kann schlimme Reizungen hervorrufen!!!).

Reizungen die durch Zugluft entstanden sind, sind i.d.R. auch gut mit Conjunktisan B- Augentropfen (Apotheke) behandelbar (4x tgl.). Dies ist ein zytoplasmatisches Mittel welches eine entzündungshemmende Wirkung hat und auch bei Allergieaugen Abhilfe schafft.(Wer regelmäßig mit seinen Meerschweinchen auf Ausstellungen geht, kann dieses hilfreiche Mittel auch in seinem Notfallköfferchen mitführen, denn unterwegs ist es immer etwas schwierig einen Tierarzt aufzutreiben).

Quelle:         

  • Infektionen und Infektionskrankheiten bei Laboratoriumstieren, N.-C. Juhr / H.-H. Hiller, Paul Parey- Verlag, 1973
  • Tierärztliche Heimtierpraxis 1, Peter C. Berghoff, Kleine Heimtiere und ihre Erkrankungen, Paul Parey- Verlag.

 

 

Biologische Daten

 

  • Atemfrequenz  
  • Herzfrequenz
  • Körpertemperatur  
  • Chromosomenzahl
  • Körpergewicht Böcke 
  • Körpergewicht Säue
  • Größe  
  • Geburtsgewicht
  • Tragzeit
  • Brunstzyklus
  • Geschlechtsreife Böcke
  • Geschlechtsreife Säue
  • Zuchtreife Böcke
  • Zuchtreife Säue
  • Wurfgröße
  • Absatzalter 
  • Lebenserwartung

 

  • 100 – 150 / Min.
  • 230 – 380 / Min.
  • 37,4 –39,7 C
  • 64
  • 800 - 1200g
  • 750 - 1100 g
  • 30 – 35 cm
  • 60 – 140 g
  • 67 - 72 Tage
  • 15 - 20 Tage
  • 6 - 8 Wochen (in Einzelfällen früher)
  • 4 Wochen
  • 3 - 4 Monate
  • 4 - 6 Monate
  • 1 - 5 (Durchschnitt 2-4), selten mehr
  • 3 - 4 Wochen  (250g)
  • 6 - 8 Jahre  (-15J.)

 

Blähbauch

Aufgasungen von Magen und Darm sind für einen Laien nicht immer äußerlich erkennbar und doch können selbst in solchen Fällen bereits beachtliche Mengen an Gasansammlungen vorhanden sein.

Eindeutige Symptome sind hingegen:

  • Fester aufgetriebener Bauch (bei leichtem trommeln mit zwei Fingern auf dem Bauch entsteht ein hohl klingendes Geräusch)
  • Futterverweigerung
  • starke Schmerzen
  • manchmal krampfartiges Zusammenzucken unter Schmerzäußerungen
  • starke Berührungsempfindlichkeit am Bauch
  • gekrümmte Sitzhaltung
  • sträuben des Haarkleides
  • manchmal Lahmen der Hinterbeine
  • manchmal begleitet von veränderter Kotkonsistenz [Durchfall oder Verstopfung (harte, trockene, verformte Kotpillen oder zusammen geballter Kot)]
  • im schlimmsten Fall Untertemperatur, erschwerte Atmung und bläuliche Verfärbung der Lippen / Schleimhäute durch herabgesetzte Kreislauffunktionen.
  • es drohen Kreislaufversagen und Tod

Aufgasungen sind für Meerschweinchen äußerst lebensbedrohlich und bedürfen deshalb einer sofortigen Behandlung durch einen Tierarzt!

Die Ursachen liegen meist in Fütterungsfehlern, wie z.B.:

  • Längerer Futterentzug
  • Verfütterung von zu stark verholztem Heu (zu schwer verdaulich)
  • Heumangel bzw. Rohfasermangel (der Nahrungsbrei kann durch einen Rohfasermangel im Darm nicht ausreichend weiter transportiert werden)
  • zu große Mengen an Kraftfutter (führt zu Magenüberladung und Verstopfung…), besonders bei gleichzeitig zu geringem Flüssigkeitsangebot.
  • Futterumstellungen, besonders im Frühjahr wenn frisches Wiesengrün (jungen oder nassen Klee besonders meiden!) zu abrupt in größeren Mengen gereicht wird. Gefährlich ist auch kurzer Rasenschnitt, da sich dieser sehr rasch erhitzt und zu gären beginnt.
  • Fütterung größerer Mengen an leicht blähenden Saftfuttersorten (Chicoree, Kohlrabi und andere Kohlsorten, Steinobst bei gleichzeitiger Wasseraufnahme)
  • Gefrorenes, angefaultes, verpilztes, ranziges Futter

Andere Ursachen:

  • Magen- Darminfektionen durch Bakterien, Pilze oder Darmparasiten mit Verstopfung oder Durchfall
  • Bauchfellentzündung
  • Darmatonie nach Operationen
  • Darmverschlingung u. U. bis hin zum Darmverschluss
  • Tumore oder andere Darmeinengende Prozesse, die eine Passagebehinderung verursachen.

Behandlungsmaßnahmen:                                                                      Sofort zum Tierarzt und am besten röntgen lassen. Der Tierarzt kann schmerzlindernde, krampflösende und entblähende Mittel injizieren. Er wird das Tier abhören, um festzustellen, in wieweit der Darm noch arbeitet. Weitere Behandlungsmaßnahmen (z.B. mit anregenden Mitteln für die Darmperistaltik, Antibiotika) richten sich ganz nach der jeweiligen Ursache.

Eine Kotuntersuchung wäre sinnvoll, wenn eine mögliche Infektion nicht auszuschließen ist.

Im Akutfall darf vorübergehend nur Heu und Wasser angeboten werden. Zusätzlich sollte man allerdings Vit. C und Vit. B- Komplex verabreichen.

Entblähende Mittel für die Weiterbehandlung Zuhause sind z.B. Pericol N- Emulsion (Fa. Selectavet), Colosan (ein pflanzliches Darmöl der Fa. Planta Vet) oder Sab Simplex - Suspension (Fa. Parke- Davis), Tierkohle. Entblähend wirken auch Kümmel-, Anis- oder Fencheltees.

Bei gestörter Darmflora wirken Bird- Bene- Bac- Pulver oder ähnliche Bakteriensuspensionen unterstützend.         Die Fütterung sollte in jedem Fall überprüft werden!

 

Blasenentzündung

Kann durch Einwanderung von Krankheitserregern durch die Harnröhre mit Aufstieg in die Blase entstehen. Kälte und Nässe fördern den Ausbruch einer Entzündung.

Symptome:                                                                                Bei der akuten Form quieken die MS bei jedem Harnabsatz laut vor Schmerz und machen krampfartige, ruckartige Bewegungen mit dem Hinterteil, ähnlich als wenn es Wehen hätte. Der Urin kann auffallend trüb- oder blutig aussehen. Urinverfärbungen kommen allerdings auch durch manche Gemüse / Grünfutterarten, wie z.B. Rote Beete, vor! Manchmal bleibt eine Entzündung auch unbemerkt und läuft chronisch ab. Es zeigt sich eine Inkontinenz, wobei ein ständig nasses Fell an Po und Bauch auffällig wird, das sehr streng riecht. Unbehandelt können Blasenentzündungen schlimme Folgeschäden, wie z.B. geschwürigen Zerfall der Blasenwände, Nierenzysten, Eiterbildungen usw. verursachen und auch auf die Geschlechtsorgane übergreifen.

Behandlung:                                                                                Inkontinenz bzw. chronische Blasenleiden laufen i.d.R. schmerzfrei ab und lassen sich manchmal recht gut mit homöopathischen Mitteln heilen, während die akute Verlaufsform umgehend durch einen Tierarzt medizinisch versorgt werden muss. Zur Behandlung werden nierengängige Antibiotika eingesetzt, wie z.B. Chloramphenicol, Sulfonamid/ Trimethoprim, Enrofloxacin. Am günstigsten ist es, das geeignetste Antibiotikum mittels eines Antibiogramms zu ermitteln. Hierzu wird eine Urinprobe im Labor untersucht. Der Nachteil ist nur, dass meist zuviel Zeit verrinnt, bis das Ergebnis da ist, um mit der Behandlung beginnen zu können.

Zur Uringewinnung setzt man ein MS in eine Kiste, welche mit sauberer Plastikfolie ausgekleidet ist, zieht den abgesetzten Urin mit einer sterilen Spritze auf  + füllt ihn in ein steriles Röhrchen (vom Tierarzt) ab. Ein abtasten der Blase u./o. eine Röntgenkontrolle ist manchmal notwendig, um auszuschließen, dass ein Blasenstein vorhanden ist, da Steine, die an der Blasenwand reiben auch Ursache einer Entzündung sein könnten.

Quellen:

  • Therapie urogenitaler Erkr. bei Kleinsäugern Dr. Thomas Göbel / Dirk Hansen, Klinik u. Poliklinik für kl.  Haustiere (Leiter: Prof. Dr. L. Brunnberg)Arbeitsgruppe für Heim- u. exotische Tiere, Freie Uni Berlin, Oertzenweg 19b,14163 Berlin
  • Kleintierpraxis 34. Jahrg.,S.341- 344 (1989), Institut für Versuchstierkunde d. Med. Hochschule Hannover, Institut für  Experiment. Pathologie Med. Hochschule Hannover, Zentralinstitut für Versuchstierzucht, Ivo Kunstýr, Heinrich Ernst, Hansjoachim Hackbarth, M. Wullenweber

 

Blasensteine

Blasensteine kommen überwiegend bei älteren Meerschweinchen über 2 Jahren vor.Erst mehrere, gleichzeitig vorhandene Faktoren führen zu ihrer Entstehung.Mögliche Ursachen können ernährungsbedingt, infekbedingt und auch Veranlagung sein. Eine eingeschränkte Nierenfunktion oder eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr sind weitere begünstigende Faktoren. Blasensteine können aus unterschiedlichen Mineralien [Kalziumkarbonat, Magnesium-Ammonium-Phosphat (Struvit), Kalziumphosphat, Kalziumoxalat] zusammengesetzt sein.Mineralienüberschüsse, die bei einer über den normalen Bedarf hohen Mineralienzufuhr (Ca/ P/ Mg) mit dem Futter anfallen, werden überwiegend über die Nieren wieder ausgeschieden.Manchmal fallen außen, im Bereich um die Harnröhrenöffnung, kleine weißliche Kristallablagerungen auf, als Anzeichen dafür, dass viel Blasenschlamm ausgeschieden wurde. Die unlöslichen Sedimente im Urin können sich im ungünstigen Fall auch in der Blase ansammeln und mit der Zeit daraus Harngrieß und Steine bilden. Diese Gefahr ist besonders hoch, wenn die Nieren nicht ausreichend durchspült werden und sich damit die unlöslichen Bestandteile im Harn zu stark konzentrieren können. Dies kann an mangelnder Flüssigkeitszufuhr liegen als auch an anderen Ursachen, die zu einer Nierenfunktionseinschränkung (Tumore, zystische Entartungen, Erkrankungen des Organs durch bakterielle Erreger wie z.B. Streptokokken, Nebennierenrindenadenome usw.) geführt haben. Die Struvit- Steine entstehen insbesondere bei Infektionen im Nieren/Blasenbereich, meist bei Vorhandensein von chronischen Entzündungen. Blasensteine können in der Harnblase als auch in der Harnröhre sitzen. Behindern sie den Urinabfluß kann dies zu heftigsten Koliken führen. Ist der Abfluss gänzlich unmöglich, kommt es zum Rückstau des Urins aus der Blase in die Nierenbecken, was bei nicht rechtzeitiger Erkennung unter großen Qualen zum Tode führt. Ein Blasenstein kann lange unentdeckt bleiben und fällt manchmal erst dann auf, wenn eine chronische Blasenentzündung akut geworden ist, wenn es zu einer Reizung durch Reibung der rauen Steine an der Blasenwand gekommen ist oder wenn Grieß oder Steinchen in die Harnröhre abgewandert sind und dann zu spastischen Schmerzen oder zur Verlegung der Harnwege führen. Im schlimmsten Fall können Steine und chronische Entzündungen auch zur Entartung der Blasenwände (geschwüriger Zerfall) führen.

Diagnostik:

Der Tierarzt kann durch abtasten der Blase ihren Füllungszustand kontrollieren und kann teils auch vorhandene Steine durch die Bauchdecke fühlen. Zur genauren Abklärung sollte aber auf jeden Fall auch noch geröngt oder ein Ultraschall gemacht sowie eine Urinuntersuchung (Blut, Leukozyten, Eiweiß, Bakterien) durchgeführt werden.

Symptome:

  • Blutiger Urin (nicht immer erkennbar)
  • Bei jedem Urinabsatz sitzen die Tiere mit hochgezogenem, gekrümmten Rücken da und stoßen schrille Schmerzlaute aus.
  • Häufiger Harndrang mit absetzen nur kleiner Urinmengen
  • Gewichtsverlust
  • Einstellen der Nahrungsaufnahme
  • Schwellungen im Genitalbereich
  • Urininkontinenz (nasses Fell an Bauch und Po als Zeichen einer Entzündung, häufig auch in chron. Fällen zu beobachten, wobei Schmerzäußerungen durchaus fehlen können)
  • Penetrant riechender Urin
  • Apathie
  • Verdauungsstörungen (Durchfall als auch Verstopfung und geblähter Bauch können manchmal gleichzeitig beobachtet werden)
  • Fortbewegungsstörungen (Hinterbeine, als Anzeichen einer bereits eingetretenen Harnvergiftung)

Verschiedene Behandlungsmaßnahmen:

  • Grieß und kleinere Steinchen können manchmal ganz spontan wieder abgehen.
  • Medikamentöse Durchspülungstherapie (ausscheidungsfördernde Medikamente, Homöopathika, Blasentees) unter Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr.
  • Manuelle Entfernung von Steinchen durch herausmassieren aus der Harnröhre (muss sehr vorsichtig geschehen, aufgrund hoher Verletzungsgefahr der Schleimhäute).
  • Herausspülen von Steinen aus der Blase mittels Katheter oder Knopfkanüle und Elektrolytlösungen.
  • Krampflösende Medikamente, Schmerzmittel, Antibiotikaschutz
  • Steinzertrümmerung mittels Ultraschallzahnreiniger (noch nicht weit verbreitete Methode)
  • Operative Entfernung der Steine.

Versuche, die Steine medikamentös zur Auflösung zu bringen, setzen m.E. voraus, dass ihre Zusammensetzung logischerweise erst einmal bekannt sein muss, da sich die einen Steine eher im sauren und andere eher im alkalischen Urin entwickeln. Jene Medikamente, die zur Steinauflösung eingesetzt werden haben die Eigenschaft den Urin entweder zu alkalisieren oder anzusäuern. Hinzu kommt, dass sich die Steine ab einer bestimmten Größe (ab Kirschkerngröße), laut der Meinung einer mir bekannten Tierärztin, sowieso nicht mehr auflösen lassen.In der medizinischen Fachliteratur liest man manchmal von der Möglichkeit den von Natur aus alkalischen Meerschweinchen- Urin mittels Ascorbinsäure ansäuern zu können. Laut Aussage einer Tierärztin haben jedoch in eigenem Institut durchgeführte Versuche nicht zu den gewünschten Effekten geführt. Weiterhin könnte eine künstliche Ansäuerung oder Alkalisierung des Urins möglicherweise auch wieder die Entstehung anderer Steine begünstigen und es könnten sich daraus auch noch Gesundheitsrisiken auf anderer Ebene für die Nieren entwickeln. Mir ist nicht bekannt, ob es mittlerweile bereits unbedenklichere Medikamente zur Steinauflösung gibt. Auch einigen homöopathischen Mitteln wird eine steinauflösende Wirkung zugesprochen, wie z.B. Rubia tinctorum (hat ansäuernde Wirkung), jedoch liegen mir zu diesem/ diesen Mitteln keine Erfahrungswerte in punkto Wirkung / Nebenwirkungen vor. Von daher sollte man bei Interesse besser einen Heilpraktiker für Tiere zu Rate ziehen, bevor man selbst irgendetwas versucht, denn auch homöopathische Mittel sind nicht immer ungefährlich!

Vorbeugende Maßnahmen:

Jetzt kommen wir zu dem Abschnitt, wo auch der Halter etwas zur Vorbeugung oder Vermeidung von Blasensteinrezidiven tun kann. Eine erfolgreiche Steinentfernung verspricht nämlich noch keinen dauerhaften Heilerfolg, die Steine können sich jederzeit erneut bilden.  Die Fütterung, insbesondere die Kraftfutterzusammensetzung, sollte überprüft und gegebenenfalls verbessert werden. Zum einen ist auf ein optimales Calcium / Phosphor- Verhältnis im Futter zu achten, d.h. dieses sollte etwa 2:1 betragen (Nährstoffanalyse auf der Futterpackung durchlesen), zum anderen sollte die Mineralienzufuhr insgesamt nicht übertrieben werden. Oft liegen die zugefügten Mineralien in zahlreichen Kraftfuttermitteln bereits über dem normalen Bedarf, zusätzlich werden von manchen Haltern aber noch eifrig andere mineralienhaltige Futterzusätze oder Mineralsteine angeboten, da ist ein Überschuss schnell erreicht, obwohl man es für das Tier eigentlich nur gut gemeint hat.

Das Institut für Tierernährung und der Klinik für kleine Haustiere Tierärztlichen Hochschule Hannover hat anhand von Untersuchungen nachfolgenden Tagesbedarf an Mineralien für Meerschweinchen festgestellt:

Calcium:

100 mg pro kg Körpermasse / Tag

Phosphor:

75 mg  pro kg Körpermasse / Tag

Magnesium:

30 - 40 mg pro kg Körpermasse / Tag

Natrium:

30 - 50 mg pro kg Körpermasse / Tag

Pro 1 kg Trockenfutter werden folgende Mineralstoffgehalte empfohlen (ausgegangen von einer tgl. Fütterungsmenge von 40- 60g):

Calcium:

3 - 6g

Phosphor:

2 - 4g

Magnesium:

1 - 2g

Kalium:

4 - 7g

Natrium:

1 - 1,5g

Chlorid:

2,5 - 5g

Dr. Michael Fehr von der Tierärztliche Hochschule Hannover, der sich intensiv mit dem Thema Blasensteine bei Meerschweinchen befasst hat, empfiehlt auch auf den Vitamin D- Gehalt im Futter zu achten, d.h. 1kg Kraftfutter sollten nicht mehr als 500 IE - 750 IE  Vit. D zugesetzt sein, da Vitamin D zusätzlich die Aufnahme von Calcium im Darm erhöht.Das Grünfutterangebot sollte zur Steigerung der Flüssigkeitszufuhr erhöht werden. Gurken sind besonders wasserhaltig aber auch Wiesengrün fördert die Ausscheidung. Durch Zufütterung von Möhren kann der Calciumgehalt im Futter niedrig gehalten werden.Sehr calciumreiche Futtermittel sollte man bei vorgeschädigten Tieren nur stark reduziert füttern oder ganz weglassen. Dazu zählen insbesondere Luzerne (Heu, Pellets, Rollies) oder Petersilie, siehe auch auf der Seite Ernährung. Oxalsäurehaltiges Grünzeug (siehe Saftfuttersorten + ungeeignete Saftfuttersorten + Oxalsäure/ Seite Ernährung) meiden, als auch eine übertrieben hohe Vitamin C- Zufuhr zum Schutz vor Oxalatsteinen bzw. Kalziumoxalatsteinen.

Quelle:

  • Untersuchungen zur Ernährung des Meerschweinchens, Nettoabsorption, renale Exkretion sowie Bedarf an Mengenelementen, Aus dem Institut für Tierernährung (Direktor: Prof. Dr. J. Kamphues)' und der Klinik für kleine Haustiere (Direktor: Prof. Dr. 1. Nolte) 2 der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Helmut MEYER', Jürgen ZENTEK', Petra ADOLPH', Andreas TAU' und Reinhard MISCHKE 2/ Kleintierpraxis 41. Jahrg., S. 275- 286 (1996).                                                                              
  • Urolithiasis bei Kaninchen und Meerschweinchen, Dr. Michael Fehr, Heimtierklinik der Klinik für Kleine Haustiere, Tierärztliche Hochschule Hannover/ Der praktische Tierarzt 10 /1990, S.36.

 

Blepharitis

Eitrige Lidrandentzündung, welche durch Eitererreger hervorgerufen wird.

Die Tränendrüsen können mit betroffen sein und sich mit Eiter füllen. Das Lid des erkrankten Auges fühlt sich dann verdickt und hart an. Durch vorsichtiges ausstreichen des Lides, kann der dickflüssige Eiter aus den Drüsen entfernt werden. Solange der Eiter abfließen kann, sind Spontanheilungen möglich. Das Auge sollte täglich mit Mull und Wasser oder Kochsalz (keinesfalls Kamille am Auge anwenden!!!) gesäubert werden. Über weitere Behandlungsmaßnahmen sollte der Tierarzt entscheiden. Blepharitis kann im Zusammenhang mit Zahnerkrankungen stehen, dies sollte man unbedingt abklären lassen.

 

Blindarmkot

Der Blindarmkot ist etwas weicher bzw. feuchter und glänzender als der normale Kot und wird meist in den Abendstunden ausgeschieden. Er ist u.a. recht vitamin- und eiweißhaltig. Die mit der Nahrung aufgenommenen B ­Vitamine können bei Meerschweinchen erst aufgeschlossen bzw. für den Organismus verfügbar gemacht werden, wenn die Nahrung ein zweites mal den Verdauungstrakt durchwandert. Aus diesem Grunde müssen Meerschweinchen ihren Blindarmkot regelmäßig fressen.

Die Darmbakterien, die durch das Kotfressen dem Körper erneut zugeführt werden, helfen auch der Gesunderhaltung ihrer Darmflora. Ausgewachsene Meerschweinchen decken auf diese Weise auch ihren Bedarf an tierischem Eiweiß.

Neugeborene, bei denen sich die Darmflora erst noch aufbauen muss, bedienen sich der Kotpillen ihrer Mütter.

Kranke Meerschweinchen, mit Störungen des Verdauungssystems, die während dieser Zeit keinen Blindarmkot aufnehmen können, kann man helfen, indem man ihnen den Blindarmkot anderer gesunder Meerschweinchen auflöst und einflösst.

 

Blutabnahme

Blut wird bei Meerschweinchen gewonnen durch abknipsen einer Kralle, anritzen von Ohrvenen oder Abnahme im Kniekehlenbereich der Hinterbeine. Abnahme per Herzpunktion ist nur für geübte Therapeuten, da nicht ungefährlich.

 

Blutiger Urin

Blut im Urin ist ein Hinweis auf einen Harnwegsinfekt. Manchmal können auch vorhandene Blasensteine die Ursache sein. Verfärbungen (orange oder rötlich) des Urins treten aber auch durch bestimmte Nahrungsmittel auf, wie Rote Beete oder Löwenzahn, daher muss man Ã¼berlegen, was man am Tage zuvor gefüttert hat.

 

Bordetellose

Die Bordetellose ist eine bakterielle Infektionserkrankung, verursacht durch den Erreger Bordetella bronchiseptica. Es kommt in erster Linie zu einer Erkrankung der Atemwege.Der Erreger kann u.U. auch auf den Menschen übertragbar sein, wenn auch nur selten. Die Bordetellose tritt überwiegend in den Wintermonaten auf.

Übertragung:                                                                              Die Infektion wird über den Luftweg übertragen. Der Infekt kann auch von Kaninchen auf Meerschweinchen übertragen werden.

Symptome:

  •  Bindehautentzündung
  •  Husten bis Lungenentzündung
  •  Schnupfen, eitrige Nasen- und Nasennebenhöhlenentzündung (evtl. mit bleibenden Schädigungen)
  •  Schleimhautabsonderungen aus dem Nase- Rachenraumkönnen auch blutig sein.
  •  Mittelohrentzündung mit Gleichgewichtsstörungen
  •  Appetitlosigkeit
  •  Bewegungsunlust, Kräfteverlust
  •  Gewichtsverlust
  •  In extremen Fällen auch Mitbeteiligung von Leber, Herz und Milz
  •  Verwerfen, Totgeburten, Sterilität (durch Gebärmutter- oder Eierstockentzündung) sind möglich
  •  Tod

Behandlung:

Erkrankte Tiere unbedingt räumlich von den gesunden Tieren trennen. Gründliche Stalldesinfektion vornehmen.       Haltungsbedingungen (Overcrowding, ungünstiges Stallklima usw.) dringend überprüfen und ggf. verbessern.

Mögliche Antibiotika / Chemotherapeutika zur Behandlung:                                           Tetracycline, Chloramphenicol, Sulfonamide, Enrofloxacin

 

Brückenbildung der Backenzähne, siehe “Zahnfehlstellungen”

 

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